"Der Waschküchenschlüssel"

oder Was – wenn Gott Schweizer wäre

Autor: Hugo Loetscher / Gelesen von: Emil Steinberger

Diogenes Verlag 2010

ISBN: 978-3-257-80300-6

73 Minuten

Hochdeutsch


Ein Waschküchenschlüssel oder Kolonnen an Ausdrücken für das Wort "arbeiten", die achte Todsünde oder ein Schweizer Mädchen am Meer können Anlass für Glossen-Geschichten sein, wie sie in dieser Auswahl versammelt wurden. Was diese kritischen und amüsanten Apropos zusammenhält, ist eine helvetische Thematik, bei der es mit Vorliebe um den Glauben an Eigenart und Ausgewogenheit geht. Aber immer sprengt Hugo Loetscher die schweizerische Thematik mit jener selbstverständlichen Weitläufigkeit, die ihn als Autor auszeichnet – ob er über seine Erfahrungen am Postschalter schreibt, eine Flurbereinigung vornimmt oder sich die Frage stellt: Was, wenn der liebe Gott Schweizer gewesen wäre? In seinen Kommentaren zur Schweiz erweist sich Loetscher einmal mehr als engagierter Spötter, der die Kunst beherrscht, die Tore zur schweizerischen Seele zu öffnen.

Aus dem Inhalt

  1. Der Waschküchenschlüssel
  2. Was ein schweizerischer Arbeiter zur Arbeit trägt
  3. Arbeit und Freude
  4. Objektiv und ausgewogen
  5. Die achte Todsünde
  6. Zutritt für Räuber verboten
  7. Vor einem helvetischen Schalter
  8. Ein Schweizer Mädchen in Karthago
  9. Über das Muff-Sein
  10. Wenn der liebe Gott ein Schweizer wäre

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